Heilkräfte "Obst & Gemüse"

      Heilkräfte "Obst & Gemüse"

      Ananas
      (Ananas comosus)

      Die Ananas stammt vermutlich aus Paraguay und Brasilien. Das Fleisch unter der nicht essbaren Schale besitzt einen köstlichen Duft und Geschmack.

      Neben den Aromastoffen enthält die Ananas wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen, sowie als Kohlenhydratquelle Fruchtzucker. Das Provitamin A (Vorstufe des Vitamin A), die Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C machen die Ananas zu einer besonders gesunden Kost.

      Ananas unterstützt die Verdauungsprozesse und die Durchblutung, wirkt entwässernd und sorgt dafür, dass Proteine besser aufgenommen werden können. Diese Wirkungen beziehen sich jedoch nur auf die frische Frucht. Außerdem wirkt sich der Verzehr von Ananas positiv auf Knochen- und Gelenkerkrankungen sowie auf Herz- und Kreislauferkrankungen wie die Arterienverkalkung aus.

      Ananas enthält das eiweißspaltende Enzym Bromelin, das entzündungshemmend wirkt und durch zu lange Lagerung bzw. Konservierung zerstört wird. Es ist Bestandteil vieler Medikamente bei Entzündungen.

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      Apfel
      (Malus domestica)

      Äpfel haben auf Grund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe einen hohen ernährungsphysiologischen und diätetischen Wert.

      Äpfel enthalten Pektin (besonders in den Apfelschalen), das die Bildung von Harnsäure reduziert und cholesterinspiegelsenkende Eigenschaften besitzt. Außerdem weisen sie reichlich Ballaststoffe, die verdauungsanregend wirken, Fruchtsäuren, Fruchtzucker, Cellulose und Gerbstoffe, sowie mehr als 30 Mineralstoffe und Spurenelemente auf. Hier ist vor allem Kalium hervorzuheben, das regulierend auf den Wasserhaushalt wirkt.

      Der Apfel wirkt sowohl bei Gesunden als auch bei Kranken regulierend auf die Darmtätigkeit, ein geriebener Apfel ist für Säuglinge und Kleinkinder ein altbewährtes Mittel bei Durchfall. und durch den Gehalt an Vitamin B und C, Eisen, Magnesium, Mangan, Phosphat, Kalium und Schwefel ist er die gesunde Frucht schlechthin. Seit langem schon wird in der Volksheilkunde gegen Skorbut, Zahnfleischbluten und Lockerung der Zähne der Genuss von Äpfeln empfohlen.

      Nicht umsonst gilt die Floskel: „An apple a day keeps the doctor away“ (Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern).
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      Artischocke
      (Cynara scolymus)

      Die Artischocke ist der Blütenkopf einer Distelart, die aus Nordafrika stammt. Essbar sind der Blütenboden und der fleischige untere Teil der Schuppenblätter. Diese werden von der Artischocke abgezupft, gekocht und abgelutscht oder zerkleinert zubereitet.

      Artischocken müssen beim Garen vollständig im kochenden Salz- Zitronen-Wasser eingetaucht bleiben, da sie an der Luft sofort oxidieren und schwarz werden. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Blätter der Artischocke fest sind und beim Zusammendrücken quietschen.

      Die Artischocke ist sehr kalorienarm (20 kcal/100 g), enthält kein Fett, nur kleine Mengen Eiweiß (2 g /100 g) und ist sehr ballaststoffreich (10 g/100 g). Das Gemüse ist außerdem reich an Eisen, Phosphat und Mangan sowie den Vitaminen A, B und C. Artischocken haben eine leicht entwässernde Wirkung und helfen daher bei Rheuma, Gicht oder Wasseransammlungen im Gewebe.

      Medizinisch wird sie beispielsweise bei mangelnder Gallensekretion und zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut eingesetzt. Stillende Frauen sollten Artischocken meiden, denn sie machen die Muttermilch bitter und dämmen die Milchproduktion ein.
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      Avocado
      (Persea americana)

      Die Heimat der Avocado ist das tropische und subtropische Zentralamerika. Avocados werden roh verzehrt. Da ihr Fruchtfleisch an der Luft schnell oxidiert und dadurch schwarz wird, sollte es mit Zitronensaft beträufelt werden.

      Hauptbestandteil der Avocado sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren (überwiegend Ölsäure). Aufgrund ihres hohen Fettgehalts (bis zu 30 Prozent) ist die Avocado sehr kalorienreich (100 g/220 kcal). Avocados sind reich an Mineralstoffen, vor allem Magnesium, Kalium und Eisen. Nicht zuletzt machen die Vitamine der B-Gruppe, das Provitamin A (Vorstufe des Vitamin A) und die Vitamine E und K die Avocado zu einem Lebensmittel mit beträchtlichem Nährwert.

      Das Avocadofett wird zur Gewinnung von Speiseöl und für kosmetische Zwecke verwendet. Avocados verhindern die Bildung von verschiedenen Bakterien im Darm und helfen bei der Regulierung des Cholesterinhaushalts. Zerdrückte Avocados können auf das Gesicht aufgetragen werden und wirken so ideal gegen Hauttrockenheit.
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      Banane
      (Musa spp.)

      Das Ursprungsgebiet der Bananen, eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt, liegt in Südostasien.

      Der gesundheitliche Wert der Banane ist außerordentlich hoch und beruht vor allem auf dem Gehalt an verfügbaren Kohlenhydraten (20 Prozent), wichtigen Mineralstoffen wie Kalium, Jod, Eisen, Magnesium und Zink, sowie vielen Spurenelementen und den Vitaminen A, B, C und E.


      Bananen sind schnelle und kontinuierliche Energiespender, da sie die drei wichtigsten Zuckerarten (Saccharose, Glukose, Fruktose) enthalten. Bedeutend ist ferner ihr Gehalt an den unlöslichen Ballaststoffen (Zellulose, Lignin) und dem löslichen Quellstoff Pektin, der für seine durchfallregulierende Wirkung verantwortlich ist.

      Bananen sind leicht verdaulich, neutralisieren die Magensäure und wirken leicht antibakteriell. Durch ihren Zuckergehalt sorgen sie für die Bildung des Botenstoffs Serotonin im Gehirn, der dem Menschen Wohlbefinden vermittelt. Ein hoher Verzehr von fast reifen, noch stärkereichen Bananen soll vor Darmkrebs schützen. Bananen sollten immer bei Zimmertemperatur gelagert werden, da sie dann zusätzliches Aroma entfalten.
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      Beerenfrüchte

      Die meisten Beerenfrüchte sind sehr wasserhaltig (80-95 Prozent), reich an den Mineralstoffen Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium sowie den Vitaminen A, B6 und C.

      Beerenfrüchte enthalten kein Fett, kaum Eiweiß und geringe Mengen an Kohlenhydraten, aber reichlich Ballaststoffe und sind deshalb sehr kalorienarm. Himbeeren und Stachelbeeren wirken leicht harntreibend und verdauungsfördernd. Sie sorgen für einen guten Harnfluss und helfen wie fast alle Beerenfrüchte bei Knochen- und Gelenkerkrankungen, wie z. B. Rheuma.

      Stachelbeeren regen die Leberfunktion an und lindern Entzündungen im Verdauungstrakt und in den Harnwegen. Schwarze Johannisbeeren stärken die Abwehrkräfte, besonders nach einer Infektion. Rote Johannisbeeren dagegen wirken eher blutreinigend, lindern Entzündungen im Verdauungstrakt, unterstützen die Leberfunktionen und senken Fieber. Auch Brombeeren wirken blutreinigend, zudem gefäßverengend und helfen, Halsschmerzen und Infektionen der Atemwege zu lindern.
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      Birne
      (Pyrus communis)

      Die Birne ist eine uralte Obstart deren Ursprung im Kaukasus und Anatolien liegt. Birnen besitzen einen hohen, dem Apfel ähnlichen ernährungsphysiologischen Wert mit einem etwas höheren Gehalt an Eiweiß und Kohlenhydraten, dafür geringerem Gehalt an Fett und Fruchtsäuren.

      Neben den Vitaminen A, B und C enthält die Birne auch wichtige Mineralstoffe wie Kupfer, Jod, Magnesium, Phosphat, Schwefel und Zink. Kalium ist aufgrund seiner entwässernden Wirkung besonders wertvoll. Birnen wirken verdauungsfördernd und verhindern die Entstehung von Bakterien im Darm.

      Sie sind ein stärkendes Lebensmittel für Schwangere und ältere Menschen. Ein Aufguss mit Birnenblättern kann Probleme der Harnwege lindern. Rohe Birnen mit Schale hingegen können bei darmempfindlichen Menschen Blähungen verursachen.
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      Brokkoli
      (Brassica oleracea)

      Brokkoli, der engste Verwandte des Karfiols, wird auch als Spargelkohl bezeichnet. Er stammt ursprünglich aus Süditalien.

      Am schmackhaftesten sind Blütenköpfe mit festen und kompakten Röschen. Brokkoli kann sowohl roh als auch gekocht gegessen werden. Vermeiden Sie zu lange Kochzeiten, da sonst zu viele der wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen.

      Wertvoll ist Brokkoli nicht zuletzt durch den Gehalt an Antioxidanzien (Vitamin A, C E und Beta-Karotin). Sie vermindern das Risiko, an verschiedenen Krebsarten, darunter auch Lungen- und Darmkrebs, zu erkranken. Brokkoli ist auf Grund seines niedrigen Kaloriengehalts und seiner vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten ideal für eine fettarme Ernährung geeignet.
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      Erdbeere
      (Fragaria spp.)

      Erdbeeren sind eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin C. Sie enthalten aber auch Provitamin A, Vitamin B, die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Schwefel, Phosphor und besonders Eisen.

      Die roten Früchte enthalten die Fruchtsäuren Zitronen- und Apfelsäure. Erdbeeren wirken antibakteriell und unterstützen die Funktion von Leber und Gallenblase. Der Verzehr von Erdbeeren wirkt sich positiv auf Knochen- und Gelenkerkrankungen, Bluthochdruck, Dickdarmkatarrh, Durchfall, sowie Blasenentzündung aus.

      Sie können aber auch eine allergische Reaktion hervorrufen, die sich durch Nesselsucht mit Bläschenausschlag bemerkbar macht, aber rasch wieder abklingt. In der Volksmedizin gelten Erdbeeren vor allem wegen ihres hohen Eisengehaltes als wirksames Mittel gegen Blutarmut.
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      Getreide

      Getreide zählte bereits 10.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Menschen. Es enthält in der Regel 8 bis 15 Prozent Eiweiß und relativ wenig Fett, das sich vor allem im Keim konzentriert und aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht.

      Getreide enthält kein Cholesterin, da es ein pflanzliches Lebensmittel ist, aber reichlich Kohlenhydrate (60 bis 80 Prozent), die vorwiegend aus Stärke bestehen. Die wichtigsten Mineralstoffe im Getreide sind Eisen, Phosphor, Magnesium und Zink. Getreide ist reich an Vitaminen des B-Komplexes, der Keim enthält vorwiegend Vitamin E.

      Mais und Buchweizen sind ideale Getreide für Menschen mit einer Allergie gegen glutenhaltige Getreide, wie Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel und Grünkern. Hirse hat einen hohen Selengehalt, hat einen ausgleichenden Effekt auf das Nervensystem und wirkt in der Schwangerschaft oder nach Erkrankungen stärkend auf den gesamten Körper.

      Gerste ist gut für das Verdauungs- und Nervensystem, hilft bei Schlaflosigkeit und Durchfall. Hafer wirkt harntreibend und ist besonders eisenreich. Reis ist in der Vollkornvariante besonders ballaststoffreich. Weizen enthält Enzyme, die verdauungsfördernd sind und Verdauungsbeschwerden lindern.
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      Gurke
      (Cucumis sativus)

      Gurken haben einen sehr hohen Wasseranteil. Sie wirken harntreibend, entzündungshemmend und unterstützen den Abfluss von Harnsäure. Am besten wählt man grüne, feste, mittelgroße Gurken, die keine gelblichen Stellen aufweisen. Je größer die Gurke, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie bitter schmeckt.

      Gurken sind sehr erfrischend, reich an Kalium, Jod, Mangan und Schwefel, sowie den Vitaminen A, B und C. Sie sollten möglichst mit der Schale gegessen werden. Gurkenscheiben oder -saft helfen äußerlich angewendet bei Hautentzündungen und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit.

      Der Verzehr von Gurken wirkt positiv auf Knochen- und Gelenkerkrankungen (Gicht, Rheuma), sowie Dickdarmkatarrh und Geschwüre. Menschen mit empfindlichem Darm vertragen kernlose, ausgehöhlte Gurken meist besser.
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      Hülsenfrüchte

      Hülsenfrüchte sind aufgrund ihres hohen Nährstoffgehalts ein wichtiges Nahrungsmittel, besonders in Afrika, Amerika und Asien.

      Sie enthalten sehr hohe Mengen an Ballaststoffen und viele Mineralstoffe wie Folsäure, Kalium, Eisen und Magnesium. Hülsenfrüchten allgemein wird eine krebshemmende Eigenschaft nachgesagt.

      Soja ist ein traditionelles Lebensmittel der östlichen Küche. Seine Sprossen wirken entzündungshemmend, helfen bei Magenproblemen und lindern rheumatische Beschwerden. Bohnen sind reich an Kohlenhydraten, Nähr- und Ballaststoffen. Daher wirkt sich der Verzehr positiv auf die Verdauung aus.

      Auch Erdnüsse sind ballaststoffreich und weisen darüber hinaus einen hohen Gehalt an Niacin, Magnesium und Kalium auf. Linsen sind sehr nahrhaft und regulieren die Dickdarmfunktion. Sie wirken cholesterinsenkend und sind ein wertvolles Lebensmittel in der Schwangerschaft. Erbsen sind ebenfalls sehr nahrhaft und wirken unterstützend auf die Darmfunktion.
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      Karotte
      (Daucus carota)

      Die medizinischen Eigenschaften der Karotte auch Mohrrübe oder Möhre genannt, waren schon den alten Griechen und Römern bekannt. Sie enthalten Provitamin A, Folsäure, Kalium, Eisen, Magnesium, Mangan, Kupfer, Schwefel und Pektin. Deshalb gehören sie mit zu den wertvollsten Gemüsearten.

      Karotten besitzen einen hohen Flüssigkeits- und Pflanzenfaseranteil, der verdauungsfördernd wirkt und bei Verstopfung Linderung bringt. Ihre wasserbindenden Eigenschaften machen sie zu einem guten Mittel gegen Durchfall. Rohe Karotten verhindern die Aktivität von Salmonellen und senken damit das Risiko, an einer Lebensmittelvergiftung zu erkranken.

      Karotten wirken gegen chronische Müdigkeit, Anämie, Immunschwäche, Magengeschwüren und Darmproblemen. Sie fördern außerdem bei stillenden Müttern die Milchbildung.

      Durch seine wichtigen Inhaltsstoffe ist Karottensaft besonders gut für kleine Kinder. Karotten helfen, Lungenkrebs und anderen Krebsformen vorzubeugen, wirken der Fettablagerung in den Arterien entgegen, stärken das Immunsystem und verhindern auch eine Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut. Das Auftragen von Karottensaft auf die Haut lindert Ekzeme und Akne. Damit das Provitamin A der Karotte in Vitamin A umgewandelt werden kann, muss zur Karotte eine kleine Menge pflanzliches Fett, z. B. aus Sonnenblumenöl oder Kürbiskernen gegessen werden.
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      Kartoffel
      (Solanum tuberosum L)

      Kartoffeln stammen ursprünglich aus Südamerika. Sie werden ausschließlich gegart gegessen, da sie zu etwa 20 Prozent aus unverdaulicher Stärke bestehen, die erst durch den Garprozess genießbar wird.

      Kartoffeln werden auch „die Zitronen des Nordens“ genannt, da sie reich an Vitamin C und Vitamin B sind. An Mineralstoffen sitzen in der Kartoffel vor allem Folsäure, Kupfer, Phosphat, Kalium und Schwefel. Kartoffeln enthalten kaum Fett, wenig Eiweiß und reichlich Kohlenhydrate und Ballaststoffe.

      Bei Insektenstichen, Ekzemen, verbrannter Haut oder Furunkeln verschafft der Saft oder Brei von rohen Kartoffeln direkt auf die Haut aufgetragen Linderung. Kartoffeln mit grünen bis dunklen Stellen, oder solche, die gekeimt haben, entwickeln ein Gift, das Solanin heisst und sind deshalb nicht mehr zum Verzehr geeignet.
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      Kirsche
      (Prunus spp.)

      Heimat der an der Entstehung zahlreicher Kultursorten beteiligten Prunus-Arten ist Eurasien. In unseren Regionen unterscheiden wir zwischen Süß- und Sauerkirschen. Beide Sorten gibt es als fest- oder weichfleischige Frucht.

      Kirschen sind reich an den Vitaminen A, B und C, außerdem enthalten sie Kalzium, Magnesium, Phosphat, Kalium und Fruchtzucker. Sie wirken leicht harntreibend, abführend und stärken durch ihren Vitamin C-Gehalt das Immunsystem. Die blutreinigende Wirkung der Kirschen wirkt sich positiv auf Herz und Kreislauf aus, da sie Arterienverkalkung vorbeugen kann.

      Außerdem ist der Verzehr von Kirschen hilfreich bei rheumatoider Arthritis, Gicht und Blasensteinen. Ein Sud aus den Kernen hilft bei Blasenentzündung, Rheuma und Wasser im Gewebe.
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      Kohlgemüse
      (Brassica oleracea)

      Die heilenden Wirkstoffe im Kohl sind schon seit Tausenden von Jahren bekannt. Kohl enthält eine Reihe verschiedener Antioxidanzien (Vitamin A, C, E, Beta-Carotin), die das Risiko senken, an Herzgefäßveränderungen oder Darmkrebs zu erkranken. Sie stärken das Immunsystem und schützen vor Infektionen.

      Kohl ist reich an den Vitaminen A, B, C, K, E, sowie an Kalium, Kupfer und Schwefel. Er wirkt entzündungshemmend und harntreibend. Kohlsaft wird als Heilmittel bei Verdauungsstörungen, Gastritis, Magengeschwüren und Dickdarmkatarrh eingesetzt, außerdem wirkt er blutreinigend.

      Da die Substanzen im Kohl auch das Immunsystem stärken, ist er auch ein gutes Heilmittel bei Erkältungen, Katarrhen, Kehlkopfentzündung und anderen Infektionen der oberen Atemwege. Sein großer Anteil an Schwefel macht den Kohl auch zu einem Heilmittel bei Arthritis und Rheuma.

      Kohlrabi gehört zur gleichen Familie wie Kohl. Auch er ist reich an Vitamin C und Kalium. Seine Inhaltsstoffe kommen am besten zur Wirkung, wenn man ihn roh verzehrt. Kohlrabi ist für darmempfindliche Menschen besser verträglich, als Weiß- oder Rotkohl.
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      Knoblauch
      (Allium sativum)

      Knoblauch, auch Knobloch oder Knofel genannt, wird seit mehr als 5.000 Jahren angebaut und wurde schon im 16. Jahrhundert von den Mönchen als Heilmittel gegen die Pest eingesetzt. Der grüne Keimling im Innern der Zehe wird entfernt, da er den Knoblauch schwer verdaulich macht.

      Knoblauch enthält verschiedene Schwefelkomponenten, sein Hauptinhaltsstoff jedoch ist ein flüchtiges Öl, das Allicin. Dieses Öl reguliert die Blutgerinnung, verhindert die Verdickung des Blutes und löst bereits vorhandene Klümpchen auf. Außerdem sorgt Knoblauch für eine verminderte Cholesterinproduktion in der Leber und bewirkt gleichzeitig, dass Cholesterin vermehrt abgebaut wird.

      Dadurch wird Knoblauch zu einem unterstützenden Heilmittel für Menschen, die an zu hohem Blutdruck leiden, thrombosegefährdet sind oder mit Herz- und Kreislaufproblemen zu kämpfen haben. Der Wirkstoff Allicin wirkt außerdem stark antibakteriell und pilztötend.

      Knoblauch reguliert das Gleichgewicht der Darmbakterien und hilft bei Parasiten und Darmwürmern. Roh gegessen ist es ein gutes Mittel bei Erkältung und Erkrankungen der Atemwege.
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      Lauch
      (Allium porrum)

      Lauch, auch als Porree, Breitlauch oder Welschzwiebel bezeichnet, gehört wie Knoblauch und Zwiebeln zur Familie der Zwiebelgemüse.

      Lauch ist zarter und milder im Geschmack als die Zwiebel. Durch seinen Gehalt an Vitamin B und C, sowie den Mineralstoffen Kalzium, Eisen, Magnesium, Mangan, Phosphat, Kalium und Silizium bewirkt Lauch eine harntreibende, abführende und antiseptische Wirkung. So ist er ein ideales Heilmittel für den Verdauungstrakt, aber auch für Knochen- und Gelenkerkrankungen, wie Gicht oder rheumatoide Arthritis.

      Lauchsaft kann äußerlich bei Abszessen, Hautentzündungen, Stichen und Bissen angewendet werden. In Essig eingelegter Lauch (mindestens 24 Stunden) wirkt gegen Hornhaut und Hühneraugen, wenn der Saft über Nacht auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird. Lauch kann bei Menschen mit empfindlichem Darm Beschwerden hervorrufen.
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      Melone
      (Cucurbitaceae)

      Die Melone gehört zur gleichen Gattung wie Gurke und Kürbis und wird meist roh verzehrt. Melonen mit hellem oder weißem Fleisch sind reich an Kalium, Vitamin C und Folsäure.

      Ihr Nährwert ist eher gering, da sie zu ca. 90 Prozent aus Wasser bestehen. Allerdings zählt ihr Gehalt an Provitamin A zu den höchsten unter den Früchten. Auch der Anteil an Fruchtzucker ist mit 5 bis 16 Prozent verhältnismäßig hoch. Melonen sind aber auch reich an Vitamin B und C.

      Wassermelonen besitzen einen noch größeren Wasseranteil (bis zu 95 Prozent), enthalten dafür aber weniger Fruchtzucker.

      Melonen haben einen leicht abführenden und harntreibenden Effekt und wirken sich positiv auf das Verdauungssystem bei Verstopfung, Verdauungsstörungen und Darmbeschwerden, sowie bei Knochen- und Gelenkerkrankungen wie Gicht oder Rheuma aus. Das Fleisch der Melone lindert die Schmerzen bei leichten Verbrennungen oder auch bei Sonnenbrand.
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      Melanzani
      (Solanum melongena)

      Melanzani stammen aus Indien und sind in Asien bereits seit über 2500 Jahren bekannt. Sie sind kalorienarm und regen die Funktion von Leber und Bauchspeicheldrüse an.

      Melanzani sind reich an Vitamin A, B und C. Außerdem enthalten sie wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Kupfer, Mangan, Phosphat, Zink und Flavonoide, die aggressive Moleküle (freie Radikale) wegfangen. Melanzaniblätter haben eine kühlende Wirkung und können bei Verbrennungen, Entzündungen und Ekzemen aufgelegt werden.

      Melanzani haben eine leicht abführende Wirkung. Von dem Verzehr von unreifen oder rohen Früchten wird auf Grund des enthaltenen giftigen Solanins (Alkaloid) abgeraten. Vor der Zubereitung sollten große Früchte geschält werden, da die Schale Bitterstoffe enthält, und die Melanzanischeiben mit Salz bestreut und nach ca. 20 Minuten trocken getupft werden, bevor sie in die Pfanne oder den Kochtopf kommen. Der Verzehr von zu viel Melanzani kann zur Verstopfung führen.
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